Mit den Migrant*innensessionen hat der Verein Mitstimme im Raum Basel eine innovative und parteiübergreifende Plattform geschaffen, um Personen ohne Stimm- und Wahlrecht die Teilnahme am politischen Geschehen zu ermöglichen – in dieser Form einzigartig in der Schweiz.

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Wie geschieht das? Indem Migrant*innen in kleinen Arbeitsgruppen diverse Ideen und Verbesserungsvorschläge zu gesellschaftlichen Themen erarbeiten und sie im Rahmen einer parlamentarischen Session präsentieren, verabschieden und an die Politik weitergeben.

Zur Vorbereitung auf die Session wird ein breites Spektrum an Informations- und Weiterbildungsmöglichkeiten (u.a. zum politischen System der Schweiz und zur Auftrittskompetenz) angeboten. Dadurch haben die Teilnehmenden mehr über die politische Welt erfahren und ihre Rechte, Handlungsmöglichkeiten, aber auch ihre Pflichten näher kennengelernt. Denn wer politisieren möchte, soll die Spielregeln und die bereits bestehenden Handlungsmöglichkeiten gut kennen.
Der Einbezug von lokalen Politiker*innen aus verschiedensten Parteien bildet einen zentralen Bestandteil der Migrant*innensessionen. So waren Grossrät*innen nicht nur an einem Speed Dating mit den Teilnehmenden dabei, sondern haben auch an Sitzungen der einzelnen Arbeitsgruppen teilgenommen und diese begleitet, damit die debattierten Themen einen Aktualitätsbezug aufweisen und die vorgeschlagenen Lösungsansätze politisch umsetzbar sind. Darüber hinaus haben Politiker*innen direkt von Migrant*innen erfahren, was sie bewegt und, welche Veränderungen sie anstreben.

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Die Migrant*innensessionen wurden unterstützt von: