Migranten- & Migrantinnensession

Die Migranten- & Migrantinnensession nimmt sich vor, als Informations- und Austauschplattform für Personen mit Migrationshintergrund im Raum Basel zu fungieren.

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Indem wir in kleinen Arbeitsgruppen diverse Anliegen und Ideen zu gesellschaftlichen Themen erarbeiten und sie im Rahmen einer Session diskutieren, verabschieden und an die Politik weitergeben, erhalten wir die Möglichkeit die Schweizer Gesellschaft mitzugestalten. Zur Vorbereitung auf die Migranten- & Migrantinnensession bieten wir ein breites Spektrum an Informations- und Weiterbildungsmöglichkeiten (u.a. zum politischen System der Schweiz und zur Auftrittskompetenz im politischen Umfeld) an. Dadurch erfahren die Teilnehmenden dieses Projekts mehr über die politische Welt und lernen ihre Rechte, Handlungsmöglichkeiten, aber auch Ihre Pflichten näher kennen. Denn wer politisieren möchte, soll die Spielregeln und die bereits bestehenden Handlungsmöglichkeiten gut kennen.

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Termine

ÜBERBLICK:
Hier finden Sie die wichtigtsen Daten der Migranten- & Migrantinnensession 2019.

SITZUNGEN:
Das nächste Treffen der Migranten- & Migrantinnensession 2019 findet am 17. Oktober 2019 ab 18.30 Uhr im Quartiertreffpunkt Lola statt. Die Eingabefrist für die politischen Vorschläge ist am 11. Oktober 2019.

THEMEN:
Willkommenskultur
Der Kanton Basel-Stadt nimmt für seine offene Willkommenskultur eine schweizweite Pionierrolle ein. Welche Zielgruppen werden mit den bestehenden Massnahmen erreicht, welche werden dadurch ausgeschlossen? Inwiefern können diese noch verbessert werden? Kann eine Willkommenskultur, im Sinne einer Anerkennungskultur, für alle Bewohnerinnen und Bewohner des Kantons Basel-Stadt durch eine Sensibilisierung zur Stadtbürgerschaft (urban citizenship) erreicht werde?

Gesundheit und Migration
Migrantinnen und Migranten sind oft Risiken ausgesetzt, die sich sequentiell und kumulativ negativ auf ihre Gesundheit auswirken: Ökonomische, administrative, sprachliche und kulturelle Barrieren können beispielsweise als Faktoren genannt werden, die den Zugang zum Gesundheitswesen oder zu gesundheitsfördernden Massnahmen für Menschen in einem Migrationskontext erschweren können. Nur durch die Bekämpfung dieser Barrieren kann ihre Teilhabe am sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Leben der Gesellschaft erreicht werden. Was wird auf kantonaler Ebene in diesem Bereich gemacht und welche Massnahmen sind für die Zukunft geplant?

Politische Partizipation
Es gibt bereits einige Mitwirkungsmöglichkeiten für Personen ohne Schweizer Staatsbürgerschaft. Im Paragraf 55 der kantonalen Verfassung (BS) ist zum Beispiel festgehalten, dass der Staat die Quartierbevölkerung in seine Meinungs- und Willensbildung einbezieht, „sofern ihre Belange besonders betroffen sind“. Was heisst das konkret und wie kann diese Mitwirkungsmöglichkeit tatsächlich genutzt und gefördert werden? Gibt es weitere Instrumente, die zur politischen Partizipation von Personen ohne Stimm- und Wahlrecht in der Schweiz beitragen?

Autoversicherungen
Personen ohne Schweizer Staatsbürgerschaft zahlen bis zu 95 Prozent mehr Prämien für die Autoversicherung als Schweizerinnen und Schweizer. Inwiefern können diese Preisunterschiede durch die Risikokalkulation der Autoversicherungen gerechtfertigt werden? Gäbe es andere Methoden für die Berechnung von Prämien?

Organisationskomitee 2019

Das Organisationskomitee der Migranten- & Migrantinnensession 2019 besteht aus folgenden Mitgliedern:

Cristina Bronner, Cristina Franchi, Firat Gül, Gina Vega, Sine Diagne, Tatiana Vieira.

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Projektleitung

Zaira Esposito hat im Herbst 2017 die Projektleitung der Migranten- & Migrantinnensession übernommen. Nach einem Studium in Public Management and Policy an den Universitäten Bern und Lausanne war sie bei der Christoph Merian Stiftung, der Schweizerischen Botschaft in Italien und bei Surprise tätig. Seit Dezember 2018 arbeitet sie bei der GGG Migration in Basel. Sie ist Vizepräsidentin des italienischen Vereins Colonia libera italiana di Basilea und Mitorganisatorin des interkulturellen Kinofestivals Cinema Querfeld.

Migranten- & Migrantinnensession 2018

Die letzte Ausgabe der Migranten- & Migrantinnensession fand am 27. Oktober 2018 im Basler Grossratssaal statt. An diesem Tag wurde eine Resolution verabschiedet. Sowohl den Entwurf der Resolution als auch die Vorschläge der Arbeitsgruppen finden Sie hier.
Folgende Vorschläge aus der Migranten- & Migrantinnensession 2018 sind in Form von Vorstössen ins Parlament eingereicht worden:

  1. Politische Partizipation von Personen mit Migrationshintergrund auf Quartierebene, hier finden Sie den Anzug.
  2. Bildung eines MigrantInnenrates im Kanton Basel-Stadt, hier finden Sie den Anzug.
  3. «Racial profiling ade! Migrantinnen und Migranten fordern Sensibilisierungsprogramm», hier finden Sie die Petition.
  4. Schaffung einer finanziellen Projektförderung «Migrationstadt-Basel», hier finden Sie den Anzug.
  5. Mehrsprachige Webseite mit Alltagsinformationen, hier finden Sie die den Anzug.
  6. Willkommensanlässe für Zuziehende in Basel-Stadt, hier finden Sie ddie Interpellation.
  7. Einstufungsprozess von neuzugezogenen Kindern und Jugendlichen, hier finden Sie den Anzug.

Das Video der Migranten & Migrantinnensession ist online.

Wir sagen danke!

Die Migranten- & Migrantinnensession wird unterstützt von: